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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Stoob

1890: Die Verordnung des Königlich Ungarischen Innenministeriums vom 12. August 1888 und die feuerwehrpolizeiliche Verordnung des Ödenburger Komitates vom Jahre 1889 ergaben ein einheitliches Feuerwehrgesetz des damaligen Königreich Ungarns. Dieses Gesetz besagte, dass jede Gemeinde innerhalb eines Jahres eine (Pflicht-) Feuerwehr aufstellen und um die Genehmigung der neuen Statuten ansuchen muss. Aufgrund dieser Anordnungen erfolgte am 30.November 1890 die Unterzeichnung vom damaligen Obmann und Schriftführer Wischall Janos Josef und Oberkommandant Josef Eszler. Die Statuten wurden am 14. April 1892 vom Innenministerium genehmigt.

1923: Nach dem endgÜltigem Anschluß des Burgenlandes an Österreich im Jahre 1923 konnte bereits am 15. April 1923 die "Burgenländische Verband für Feuerwehr und Rettungswesen" gegründet werden. Im Zuge dieser Gründung wurden auch Bezirksfeuerwehrverbände eingerichtet.

1926: Der Gemeinderat beschließt das "Sprizhaus" zu erweitern, da es aufgrund der Unterbringung der neuen Sprize zu klein ist.
Die Feuerwehr Stoob wurde damals neben Lutzmannsburg und Lockenhaus als Überlandzentrale (Stützpunktfeuerwehr) eingerichtet. Im Zuge dieser Einrichtung erhielt die FF Stoob die erste Auto-Motorspritze im Bezirk, ein Fabrikat der Firma "Perl" mit vorne aufgesetztem Pumpwerk.

1934: In der am 1. Juli 1934 stattgefundenen Ausschlußsitzung wurde anläßlich einer Bezirkstagung in Kalkgruben die Überlandzentrale Stoob aufgelassen und nach Oberpullendorf verlegt. Aufgrund der Bewilligung einer Subvention für die Anschaffung einer neuen Motorspritze wurde die alte Auto-Motorspritze verkauft.

1935: Das neue BURGENLÄNDISCHE FEUERWEHRGESETZ gibt den Wehren den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechtes. Die Feuerwehr ist dadurch kein Verein mehr. Die Gemeinde wird zur finanziellen Versorgung der Feuerwehr verpflichtet. Der Grundsatz der freiwilligen Feuerwehr bleibt aber erhalten. Im wesentlichen ist dieses Gesetz heute noch immer gültig.

1940: Während der Besetzung Österreichs durch das Großdeutsche Reich (13.3.1938 - 27.4.1945) wurde die erste Motorspritze angeschafft.

1957: Segnung des neuerrichteten Zeughauses mit Schlauchturm und der zweiten Motorspritze durch evang. Pfarrer A.B. Paul Geistlinger und röm.kath. Pfarrer Franz Bleier. Auf dem Schlauchturm ist eine Alarmsirene montiert. Anwesende sind u.a. Bezirkshauptmann Cserer, Landesfeuerwehrkommandant Horvath und etwa 250 Mann der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Oberpullendorf.

1969: Segnung des neuen Ford Transit Löschfahrzeuges, welches von der Firma Konrad Rosenbauer ausgerüstet wurde.

1986: Der Rohbau des neuen Feuerwehrhauses ist ohne Dach bereits ausgeführt. Anschaffung von Funkgeräten, Feuerwehrjacken und Schlauchmaterialien.

1990: Segnung des neuen Feuerwehrhauses, sowie des neu angeschafften Tanklöschfahrzeuges Steyr TLF 2000.

1999: Anschaffung eines Mercedes Kleinlöschfahrzeuges (KLF), welches von der Firma Lohr ausgestattet wurde.

2004: Die altbewährte, aber leider auch schon in die Jahre gekommene Rosenbauer Tragkraftspritze wurde durch eine neue, ultraleichte "Ziegler TS 12" Tragkraftspritze abgelöst.

2005: Die FF Stoob wurde mit einem hydraulischen Rettungsset der Firma Weber-Hydraulik ausgestattet.

2005: Nach dem Rücktritt von Andreas Thumberger wurde Johann Tremmel zum neuen Ortsfeuerwehrkommandaten ernannt.

2006: Offizielle Präsenz der Feuerwehr Stoob im WWW.

2010: Der 41. Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb der Aktiven wurde am 5.Juni 2010 am Sportplatz in Stoob durchgeführt.

2010: 120 jähriges Jubiläum der Freiwilliligen Feuerwehr Stoob am 11. und 12. September sowie Segnung des Feuerwehrhauszubaus.

2015: Am 20. Juni 2015 wurde von der Feuerwehr Stoob als Gastgeber der 36. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb am Stoober Sportplatz veranstaltet.